JDisc Cloud Discovery für Mobile Device Management: SOTI-Geräte einfach entdecken

Von: Raphael Nikou | Datum: 8. Mai 2025 | Kommentar: 0 | Kategorie: Development News

Mobile Device Management ist in der heutigen Unternehmenslandschaft kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit. Die effektive Verwaltung mobiler und entfernter Geräte ist entscheidend für Sicherheit, Compliance und Transparenz. Plattformen wie SOTI MobiControl sind unverzichtbar geworden, um IT-Teams bei der Kontrolle von Android- und Windows-Endpunkten in verteilten Umgebungen zu unterstützen. Oft fehlt jedoch ein Teil: Wie integrieren Sie diese Fülle von Daten zur Verwaltung mobiler Geräte in Ihr umfassenderes IT-Inventar?

Deshalb freuen wir uns, dass wir SOTI MobiControl in unserem Cloud Discovery Modul in JDisc Discovery nativ unterstützen können!

Mit diesem neuen Feature schließt JDisc die Lücke zwischen Mobile Device Management und IT Asset Discovery und bietet einen nahtlosen Einblick in Ihre mobile Infrastruktur direkt in Ihrer zentralen Inventardatenbank.

📱 Warum SOTI Mobile Device Management Discovery in JDisc wichtig ist

Darüber hinaus unterstützt SOTI MobiControl IT-Teams bei der Verwaltung von Android- und Windows-Geräten in komplexen Implementierungen (iOS wird möglicherweise teilweise unterstützt, wurde aber noch nicht validiert). Mit unserer Integration:

  • Sie müssen keine separate Asset-Quelle für mobile Daten mehr pflegen.

  • In SOTI registrierte Geräte werden jetzt neben Desktops, Servern, Druckern und Cloud-Instanzen angezeigt.

  • Sie können Compliance, Hardware-Details und Konnektivität nachverfolgen – alles an einem Ort und automatisch erkannt.

📁 Wie Mobile Device Management Gruppen in JDisc angezeigt werden

JDisc spiegelt die Gerätegruppenstruktur von SOTI wider:

  • JDisc bewahrt Eltern- und Kindgruppen während der Suche.

  • Es bildet auch die Gerätezuordnungen direkt von SOTI ab.

Diese Struktur hilft Ihnen, den Zusammenhang zwischen der Gruppierung und Verwaltung von Geräten innerhalb von SOTI zu bewahren, was die Navigation und die Berichterstattung intuitiver macht.

soti_screenshot Screenshot von JDisc Cloud Explorer mit SOTI MobiControl Mobile Device Management Integration.
Cloud Explorer mit SOTI MobiControl Integrierte Visualisierung von Mobile Device Management

📱 Bestandsaufnahme der Mobile Device Management: Was JDisc herausfindet

Für jedes registrierte Gerät in SOTI erstellt JDisc ein vollständiges Inventarobjekt. Es werden u. a. folgende Daten erfasst:

  • Gerätetyp und Modell (z. B. Samsung Galaxy Tab Active, Zebra Handhelds)

  • Betriebssystemversion und Build

  • Seriennummern, IMEI und Telefonnummern

  • Hardwaredetails, einschließlich Speicher und SIM-Informationen

  • Compliance-Status und Sicherheitsinformationen

Damit bereichern Sie Ihre Inventarisierung automatisch mit relevanten mobilen Daten – ganz ohne manuellen Export oder eigene API-Skripte.

🔧 So starten Sie mit der Integration

Die Integration von SOTI in JDisc ist einfach, erfordert aber eine kurze Vorbereitung auf beiden Seiten.

📌 Voraussetzungen

Ihre Organisation verwendet entweder:

  • eine Cloud-basierte (Web-)Version von SOTI MobiControl, oder

  • eine lokale (On-Premises) Installation.

JDisc unterstützt beide Varianten – entscheidend ist, dass der JDisc-Server die SOTI-Instanz erreichen kann (entweder über das Internet oder im lokalen Netzwerk).

Sie benötigen außerdem ein dediziertes API-Benutzerkonto mit Lesezugriff in Ihrer SOTI-Umgebung.

📽 Ein kurzes Tutorial-Video (Minute 7:35–9:00) zeigt die Einrichtung Schritt für Schritt.

🔄 JDisc-Konfigurationsschritte

  1. Öffnen Sie: Discovery → Konfiguration → Cloud

  2. Wechseln Sie in den Reiter SOTI

  3. Klicken Sie auf „SOTI-Server hinzufügen“ und geben Sie die Verbindungsdaten ein:

Für Cloud/Web-basierte SOTI-Installationen:

  • Servername: Basis-URL Ihrer SOTI-Umgebung, z. B.
    a00XXXXX.mobicontrol.cloud
    (Nicht die vollständige URL wie https://a00XXXXX.mobicontrol.cloud/MobiControl/WebConsole – nur die Basisdomain genügt.)

  • Geben Sie Benutzername, Passwort, Client ID und Client Secret des API-Nutzers ein.

Für lokale/On-Prem-Installationen:

  • Servername: frei wählbar, dient nur zur Identifikation.

  • Serveradresse: FQDN oder IP-Adresse Ihres SOTI-Servers.

  • Serverport: Standard ist HTTPS über Port 443 – andernfalls anpassen.

  1. Speichern Sie die Konfiguration.

🚀 Discovery starten

Nach der Konfiguration Ihres SOTI-Servers starten Sie bitte einen Cloud Discovery Job (nicht einen klassischen Netzwerkscan).

Dieser ruft über die SOTI-API:

  • Die Gruppenstruktur ab

  • Alle registrierten Android- und Windows-Geräte

  • Alle mobilen Gerätedaten zur automatischen Inventarisierung

So werden Ihre SOTI-Daten zuverlässig mit Ihrer zentralen JDisc-Inventardatenbank synchronisiert.

🤝 Warum die SOTI-Integration zählt

In einer Welt, in der mobile Endgeräte eine Schlüsselrolle spielen, bietet die Integration von SOTI MobiControl in JDisc Discovery:

  • Zentrale Übersicht: Mobile und klassische Geräte gemeinsam in einer Plattform

  • Bessere Compliance: Sicherheitsstatus und Richtlinienverletzungen im Blick

  • Intelligente Berichte: Verknüpfung mobiler Daten mit Lizenzierung, Lebenszyklen und Eigentum

Wenn Sie bereits JDisc Discovery und SOTI nutzen – jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, beide Systeme zu verbinden!

Und wenn Sie unsere anderen Integrationen noch nicht ausprobiert haben – wie AWS, Azure oder VMware – lohnt sich ein Blick auf unsere Cloud Discovery Module!

Bleiben Sie sicher, bleiben Sie informiert,
Raphael

Über den Autor

Raphael Nikou

Raphael Nikou ist Senior Softwareentwickler bei der JDisc GmbH und verfügt über umfassende Erfahrung in der Entwicklung von Enterprise-Software, der Netzwerkerkennung sowie modernen Cloud-Technologien. Als zentrales Mitglied des Entwicklungsteams von JDisc Discovery spielt er eine maßgebliche Rolle bei der Konzeption und Umsetzung von Funktionen, die Unternehmen dabei unterstützen, komplexe IT-Infrastrukturen automatisch zu erkennen, zu analysieren und zu dokumentieren.

Seine Expertise umfasst Softwarearchitektur, Cloud-Plattformen, REST-APIs, Netzwerkprotokolle, Enterprise-Integrationen sowie Privileged Access Management (PAM). Raphael verfügt über ein tiefes technisches Verständnis von Discovery-Technologien und den Kommunikationsprotokollen moderner Unternehmensnetzwerke. Dadurch entwickelt er leistungsfähige, skalierbare und äußerst zuverlässige Discovery-Funktionen.

Mit einem starken Fokus auf praxisnahe Softwareentwicklung und die Anforderungen realer Kundenprojekte hat Raphael zahlreiche Integrationen mit führenden PAM-Lösungen umgesetzt. Diese ermöglichen es Unternehmen, privilegierte Zugangsdaten während der Discovery sicher und bedarfsgerecht abzurufen, ohne bewährte Sicherheitsstandards zu kompromittieren.

Im JDisc-Blog teilt Raphael technische Einblicke, Best Practices aus der Entwicklung sowie fundierte Fachbeiträge zu den Themen Netzwerk-Discovery, APIs, Cloud-Integration, Enterprise Security und den Technologien, die modernes IT Asset Management ermöglichen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert